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Attila-Treffen 10. - 12.06.2005
Treffenbericht für den Entenschnabel
Easy livin’ unter Palmen
Schwalbengesänge in der Luft, das angenehme Plätschern der Musik im Hintergrund, fröhliche Stimmen rundherum. Kaffeeduft und frische Crepes, ein kühles Bier, Gelächter. Das geliebte Lied eines Entenmotors. Auf der Decke im Gras liegen, Sonne auf dem Bauch, Blick nach oben, blauer Himmel durch Palmenzweige. Nizza, Marseille?
Sonntagvormittag auf dem Attilatreffen im südbadischen Niederrimsingen, nahe der elsässischen Grenze. Auch heute gibt es frische, noch warme, handgemachte und ganz leckere Doppelwinkelbrötchen vom örtlichen Bäcker. Fast meint man zu spüren, dass er sie mit Liebe gemacht hat – Liebe zum Doppelwinkel?
Ankunft Freitag nacht im Regen, in Basel war’s deutlich wärmer. Kuscheliges Lagerfeuerrund, Musik, heitere Stimmung. Der Regen hört auf. Fühlt sich gut an hier. Ein paar Lieferwägen – HYs? – steh’n im Dunkeln im Halbkreis, daneben der Getränkeausschank. In der Mitte das Feuer. Blick in die andere Richtung – Palmen vor dem Nachthimmel. Stille, ruhige Nacht.
Samstag Morgen geniessen in der Sonne. Wir sind auf einem Plateau, den Attilafelsen selbst gibt es nicht mehr. Am hinteren Ende des Platzes eine zugewachsene Felswand, oben drauf der Schriftzug „Attilafelsen“. Alles im Halbrund, der gesamte Platz ist ein Kreis, ganz neues feeling. Von der Wand beschützt, gegenüber am anderen Ende Bäume, davor das Wohnzimmer – Essenwagen, Feuer, Palmen. Auf den Riesenbuchstaben kann man rumklettern, super Aussicht rundum. Rheinebene, Baggersee, Landschaft. Treffenplatz, inmitten von Weinbergen.
Am Samstag Nachmittag Ausflug zum See, Spaziergang, einfach nur relaxen oder Ausfahrt. 35 Enten gemütlich, durch die Weindörfer, überall freundliche Gesichter. Pause mit Kaffee und Kuchen – vielen Dank für’s Füttern! An jeder Strassenecke frische Kirschen, Spargel, Erdbeeren. Alles so heiter.
Samstag Nacht am Lagerfeuer, das Wetter feiert mit. Auf dem Rückweg vom blitzblanken, liebevoll beleuchteten Dixie an der Wasserzapfstelle vorbei, Impuls im Nacken „dreh Dich um“. Blick in die endlose Weite der Nacht, davor die Lichter der Dörfer. Wieder dieser Friede.
Gegen Morgen gibt’s für den harten Kern noch Wackelpudding mit Wodka. Wer’s nicht schafft, ihn durch den Strohhalm zu saugen, versucht mit dem Strohhalm zu löffeln. Genial, das Zeug. LHM-grün.
Ihr lieben Dreisamenten, ihr habt ein ganz tolles Treffen geschaffen! So viele liebevolle Details, und eine perfekte Organisation. So viel Arbeit habt ihr euch gemacht! Herzlich, freundlich, heiter und immer hilfsbereit. Ein ganz grosses und herzliches Dankeschön! Jeder hat’s genossen, jeder will wiederkommen. Daher die noch viel grössere Bitte an euch: ihr müsst das Attilatreffen unbedingt im jährlichen Treffenkalender etablieren!
Sonntag abend, nur noch wenige Seelen am Lagerfeuer. Ich bin ins Feuer versunken. Zwei stehen neben mir, unterhalten sich. Ich spüre, wie der eine hinter mir vorbeigeht, seitlich neben mir stehen bleibt. Wundere mich, weshalb der andere weiterredet, drehe mich um. Da ist die räumliche Wahrnehmung wieder da, ich sehe das Treffenrund. Neben mir steht niemand.
Der Geist des Treffens?
©Anka Stark